das war’s dann
3. Juni 2009
Ich habe mich entschlossen, den/das Blog aus Mangel an Aktivität zu schließen. Die gute Nachricht: ich bin seit einiger Zeit nun am twittern und meine, dass das (bevor ich dann meine Memoiren anfange zu schreiben) die bessere Kommunikationsform für mich ist. Vorerst. Zu sehen ist meine letzte dort gepostete Nachricht hier: idiot.ibitlive.eu
Oder direkt bei Twitter hier: twitter.com/herr_monk
Das wäre es auch schon, die ganze Website hier lösche ich bei Gelegenheit. Die Inhalte stehen unter cc-by-sa.
Sliced Hot Dogs and Tomato Slices
30. März 2009
Randy klärt seinen Sohn auf, warum es der Wirtschaft so schlecht geht - I get it. Die ganze South-Park-Episode (eine der besten seit langem) gibt es hier bei southparkstudios.com.
Was ich gegen die ProChristen habe
29. März 2009
Ja! Das in der Tradition von Billy Grahams Kreuzzügen stattfindende ProChrist hat es auch in’s traurige Chemnitz geschafft! Und es ist kaum zu übersehen. Wenn ich morgens in den Bus steige: der ProChrist-Aufkleber springt ins Auge. Wenn ich dann durch die Straße gehe: jede zweite Plakatwerbung stammt wirbt für ProChrist. Und die Container der Hoffnung - eine weitere Werbemethode mit dem Anstrich gesellschaftlichen Aktionismus’ (diese Container stehen nämlich prominent plaziert in der Innenstadt) - nerven schon seit Monaten.
Dass es mich nervt, hat nicht den Grund, dass ich ein militanter Atheist wäre. Im Gegenteil: Religion halte ich nicht für ein sinnloses Relikt des dunklen Mittelalters, sondern für Sinn. Doch eben für einen persönlichen Sinn; und das schließt für mich vor allem ein, dass Mission im öffentlichen Rahmen verboten sein muss. Werbekampagnen, zu einem nicht wesentlichen Teil (genauer zu 23,35%, was 300.000€ entspricht) aus öffentlichen Mitteln finanziert sind, kann und darf es nicht geben. Vor allem dann, wenn die Kampagne so aufdringlich ist und die Aktion solch zweifelhafte Ursprünge hat.
Doch die Kraft und die augesetzte Frische, mit der ProChrist daherkommt, verrät viel über die Sehnsucht der deutschen Christen, womit ich nicht die Deutschen Christen meine. Es verrät die Obama-Sehnsucht, die Sehnsucht nach Glanz; aber nicht nach barockem Glanz, sondern nach modernem. Die Sehnsucht, Kraft im Glauben und in der glaubenden Masse zu spüren. Denn die Veranstaltung findet nicht umsonst in der Chemnitz-Arena statt, die 7000 Sitzplätze bietet. Die Masse setzt unheimliche Kräfte frei, ob nun im Namen einer Ideologie oder eines Gottes. Die Veranstaltungen in den Kirchen Chemnitz’ sind indes eingeschränkt.
Was mich also eigentlich stört, ist der Dogmatismus dieser Veranstaltung. Man kann an einen Gott Glauben, der über den Dingen steht. Man kann auch gern denken, dass der Glaube an diesen Gott den einzigen Weg zur Erlösung darstellt. Doch man hat gottverdammt nochmal die Öffentlichkeit damit in Ruhe zu lassen und sie nicht als eine Ansammlung von a priori verlorenen Schäfchen zu halten.
Die Gesellschaft kann sich dadurch schützen, indem sie so etwas einfach nicht unterstützt. Das ist hier nicht geschehen, neben der nicht unerheblichen finanziellen Unterstützung steht auch die Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig mit ihrem Namen dahinter. Und Sparkassen wie die Stadtwerke Chemnitz stehen als Sponsoren daneben.
Doch vor sollte sich die Kirche, indem sie nicht dem zweifelhaften Charakter amerikanischen Evangelikalismus nacheifert, selbst schützen.

Ist das mit diesen Missions-Smarts nicht ein bisschen bescheuert? - ja schon... aber es ist doch für Christus!
Mir ist schon der Betrug zu viel Mühe
29. März 2009
Ich saß einmal (es ist schon länger her) wohl genau an einem solchen Sonntag, an dem ich rein garnichts gemacht hatte genau wie jetzt an meinem Schreibtisch. An diesen Sonntagen mache ich nichts, weil ich mich nicht etwa von dem durchzechten Samstag erholen müsste. Die sind war (wie zuletzt immer häufiger) durchzecht, aber ich übertreibe es nicht; d.h. um zwölf bin ich für gewöhnlich auf den Beinen. Nun saß ich da und wollte eigentlich noch ein bisschen für die Schule lernen, wie es mir eben jeden Sonntag denke und dann doch nicht mache. Doch ich hatte nicht einmal den Antrieb, einen Spickzettel zu schreiben: mir ist schon der Betrug zu viel Mühe. Geschweigedenn die eigentliche Arbeit. Manchmal wünschte ich, dieser Quatsch wär’ schon vorbei.
Alles, was wach hält
2. Februar 2009
“Alles, was wach hält, ist gut. Fernsehen, Kaffee oder ein gutes Buch - das Alles hat für mich die gleiche Qualität.”, sagte er und schlief ein.
i am not dead
7. Januar 2009
So, ein weiterer Versuch. Leben ist Veränderung, in der Jugendzeit erst recht, von daher ist es mir das abrupte Ende des alten Blogs ziemlich egal. Die ganzen alten Beiträge habe ich bewusst gelöscht, da sie allzu oft dumme oder gar törichte Gedankengänge enthielten, die ich heute nicht mehr so denken würde und derer ich mich rückblickend auch nicht erfreuen könnte. Nun habe ich aber Ambitionen, dass es diesmal längeren Bestand hat.
Ich bin eine faule Sau, was heißt: ich habe keine Lust, XAMPP mit einem Wordpress installieren, um dann dort in Ruhe zu designen. Ich habe stattdessen vorerst ein mehr oder weniger leeres, einspaltiges Design installiert, auf dessen Basis ich das neue Design des toten Idioten (diese Wendung ist wie geschaffen dazu, sie zu verwenden) entwickeln werde. Die eher gegen Null tendierenden Zugriffszahlen lassen dies ja zu. Also nicht wundern, wenn sich ab und an etwas ändert.
Was ich außerdem vorhabe, ist einen kleinen Zettel in meinem Leben zu etablieren, auf dem groß oben drüber steht “Themen” oder so ähnlich; darunter dann die Gedanken, über die ich schreiben will. Denn ansonsten vergesse ich die. Von daher steht meinem Aufstieg zur Weltherrschaft nichts mehr im Wege, oder?