Sliced Hot Dogs and Tomato Slices

30. März 2009

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Randy klärt seinen Sohn auf, warum es der Wirtschaft so schlecht geht - I get it. Die ganze South-Park-Episode (eine der besten seit langem) gibt es hier bei southparkstudios.com.

¬ geschrieben von admin in Allgemein

Was ich gegen die ProChristen habe

29. März 2009

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Ja! Das in der Tradition von Billy Grahams Kreuzzügen stattfindende ProChrist hat es auch in’s traurige Chemnitz geschafft! Und es ist kaum zu übersehen. Wenn ich morgens in den Bus steige: der ProChrist-Aufkleber springt ins Auge. Wenn ich dann durch die Straße gehe: jede zweite Plakatwerbung stammt wirbt für ProChrist. Und die Container der Hoffnung - eine weitere Werbemethode mit dem Anstrich gesellschaftlichen Aktionismus’ (diese Container stehen nämlich prominent plaziert in der Innenstadt) - nerven schon seit Monaten.
Dass es mich nervt, hat nicht den Grund, dass ich ein militanter Atheist wäre. Im Gegenteil: Religion halte ich nicht für ein sinnloses Relikt des dunklen Mittelalters, sondern für Sinn. Doch eben für einen persönlichen Sinn; und das schließt für mich vor allem ein, dass Mission im öffentlichen Rahmen verboten sein muss. Werbekampagnen, zu einem nicht wesentlichen Teil (genauer zu 23,35%, was 300.000€ entspricht) aus öffentlichen Mitteln finanziert sind, kann und darf es nicht geben. Vor allem dann, wenn die Kampagne so aufdringlich ist und die Aktion solch zweifelhafte Ursprünge hat.
Doch die Kraft und die augesetzte Frische, mit der ProChrist daherkommt, verrät viel über die Sehnsucht der deutschen Christen, womit ich nicht die Deutschen Christen meine. Es verrät die Obama-Sehnsucht, die Sehnsucht nach Glanz; aber nicht nach barockem Glanz, sondern nach modernem. Die Sehnsucht, Kraft im Glauben und in der glaubenden Masse zu spüren. Denn die Veranstaltung findet nicht umsonst in der Chemnitz-Arena statt, die 7000 Sitzplätze bietet. Die Masse setzt unheimliche Kräfte frei, ob nun im Namen einer Ideologie oder eines Gottes. Die Veranstaltungen in den Kirchen Chemnitz’ sind indes eingeschränkt.
Was mich also eigentlich stört, ist der Dogmatismus dieser Veranstaltung. Man kann an einen Gott Glauben, der über den Dingen steht. Man kann auch gern denken, dass der Glaube an diesen Gott den einzigen Weg zur Erlösung darstellt. Doch man hat gottverdammt nochmal die Öffentlichkeit damit in Ruhe zu lassen und sie nicht als eine Ansammlung von a priori verlorenen Schäfchen zu halten.
Die Gesellschaft kann sich dadurch schützen, indem sie so etwas einfach nicht unterstützt. Das ist hier nicht geschehen, neben der nicht unerheblichen finanziellen Unterstützung steht auch die Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig mit ihrem Namen dahinter. Und Sparkassen wie die Stadtwerke Chemnitz stehen als Sponsoren daneben.
Doch vor sollte sich die Kirche, indem sie nicht dem zweifelhaften Charakter amerikanischen Evangelikalismus nacheifert, selbst schützen.

Ist das mit diesen Missions-Smarts nicht ein bisschen bescheuert? - ja schon... aber es ist doch für Christus!

Ist das mit diesen Missions-Smarts nicht ein bisschen bescheuert? - ja schon... aber es ist doch für Christus!

¬ geschrieben von admin in Allgemein

Mir ist schon der Betrug zu viel Mühe

29. März 2009

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Ich saß einmal (es ist schon länger her) wohl genau an einem solchen Sonntag, an dem ich rein garnichts gemacht hatte genau wie jetzt an meinem Schreibtisch. An diesen Sonntagen mache ich nichts, weil ich mich nicht etwa von dem durchzechten Samstag erholen müsste. Die sind war (wie zuletzt immer häufiger) durchzecht, aber ich übertreibe es nicht; d.h. um zwölf bin ich für gewöhnlich auf den Beinen. Nun saß ich da und wollte eigentlich noch ein bisschen für die Schule lernen, wie es mir eben jeden Sonntag denke und dann doch nicht mache. Doch ich hatte nicht einmal den Antrieb, einen Spickzettel zu schreiben: mir ist schon der Betrug zu viel Mühe. Geschweigedenn die eigentliche Arbeit. Manchmal wünschte ich, dieser Quatsch wär’ schon vorbei.

¬ geschrieben von admin in Allgemein

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